12 neue Deichläufer für den Deichverband ausgebildet

Am vergangenen Wochenende, Samstag / Sonntag 18. und 19. April, bildeten sich 12 Freiwillige zum Deichläufer aus.

Zu dieser Ausbildung hatte der Deichverband Dormagen / Zons, Interessierte Bürger und Helfer von Feuerwehr, Reservistenkameradschaft und THW ins Feuerwehrhaus des Löschzuges Stadtmitte eingeladen.

Insgesamt 12 neue Deichläufer wurden jetzt durch das bewährte Referententeam der „Deich-Verteidigung“ geschult und ausgebildet.

Hierbei galt es nicht nur die rechtlichen Grundlagen zu vermitteln, sondern auch den Aufbau des Deiches und dessen Sicherungsmaßnahmen kennen zu lernen. Das Erkennen von Schäden und das Absetzen einer entsprechenden Schadensmeldung wurde im Planspiel und am Deich im praktischen Teil vermittelt.

Der Deichverband Dor/Zo hat seinen Deichabschnitt zwischen Km 711,25 – Bundesstr. 9 Höhe Tor 1 und 726,8 – Höhe Silbersee (mit Zuständigkeit Neuss am Silbersee) in 6 Bereiche / Abschnitte unterteilt. Der Deichverband Dormagen verfügt mittlerweile über nahezu 50 ausgebildete Deichläufer.

 

Ein weiterer Ausbildungsgang ist im kommenden Jahr beabsichtigt, wozu wieder Interessierte schon jetzt herzlichst eingeladen sind, sich zu melden.

Erik Heinen

Wahl wiederholen

WAHL WIEDERHOLEN DORMAGEN.

Am vergangenen Dienstag teilte der Deichverband Dormagen/Zons in einer kurzen Pressemitteilung an unsere Redaktion mit, dass die Wahl des Erbentages vom 26. Oktober für die Wahlperiode bis 2029 zwischenzeitlich aufgrund eines Formfehlers für ungültig erklärt wurde. Der Termin für die Nachwahl wurde auf Sonntag, 18. Januar 2026, festgelegt. Weitere Informationen, so Geschäftsführer Thomas Klütsch, würde es durch die Bekanntmachungen oder auf der Homepage des Deichverbandes geben. Im Umfeld des Deichverbandes ist von Problemen bei der Auszählung zu hören. Der Wahlleiter habe das Ergebnis daher für ungültig erklärt. Der Erbentag des Deichverbandes bestehe aus 14 Mitgliedern. Dazu geben es drei Nachrücker. Wer in das Deichamt gewählt wird, kann aber nicht zeitgleich Mitglied des
Erbentages sein. Das soll aber in vier Fällen so passiert sein. Der Erbentag hätte dadurch nur aus 13 Mitgliedern bestanden, muss aber nach der Satzung 14 haben. Also wurde die Nachwahl erforderlich, damit für beide Gremien alles seine Richtigkeit hat.
-eb/-oli

Quelle: Rheinischer Anzeiger / Freitag, 31.Oktober 2025

Lehrgang Motorsägetechnik

Im Zuge der Deichpflege fallen zum Beispiel bei der Beseitigung von angeschwemmten Baumstämmen Sägearbeiten an, die den Gebrauch von Motorsägen erforderlich machen. Deshalb wurden im März 2025 drei Mitarbeiter des Deichamtes in einem eintägigen Lehrgang geschult. Die Schulung begann bei der Persönlichen Schutzausrüstung und führte über die Sicherheitseinrichtung an der Motorsäge bis zu den Qualitäts- und Sicherheitskriterien. Praktische Übungen schlossen sich an, einschließlich die Durchführung von Wartungsarbeiten. Für die Durchführung des Lehrgangs hate der Deichverband Forstwirtschaftsmeister Charly Heinen engagiert. (03/2025)

Motorsägetechnik

Fotos DV/jofi

Motorsägetechnik

Fotos DV/jofi

16 neue Deichläufer für den Deichverband

Am letzten März-Wochenende 2025 absolvierten Interessenten die Ausbildung zum Deichläufer. Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Erbentag, der Ahr-Hilfe, den Löschzügen Stadtmitte und Zons, der Reservistenkameradschaft sowie Anwohnern aus Zons, Stürzelberg und Rheinfeld hatten sich zur Schulung beim Deichverband angemeldet. Durchgeführt wurde die Schulung von den bewährten Referenten der letzten Jahre – der Deich-Verteidigung. Ausgearbeitet und begleitet wurde die Ausbildung von Erbentagsmitglied Erik Heinen.

Neben einem umfangreichen Theorieteil folgten Praxisanwendungen im Planspiel und auch am Deich. Hier lernten die Teilnehmer das Erkennen von Schäden, die Weiterleitung an die Einsatzzentrale und das Festlegen von erforderlichen Maßnahmen.

Somit verfügt der Deichverband Dormagen/Zons mittlerweile über einen beachtlichen Anteil an ausgebildeten Deichläufern. Ein weiterer Ausbildungsgang ist im kommenden Jahr beabsichtigt, wozu wieder Interessierte (m/w/d) schon jetzt herzlichst eingeladen sind sich zu melden.“

Deichläufer

Deichläufer

Deichverband Dormagen-Zons richtet die Hochwasserschutzübung 2023 aus

Am Samstag, 29. Juli 2023, richtete der Deichverband Dormagen – Zons die jährliche Hochwasserschutzübung am Deichtor 29 an der Bundesstrasse 9 in Höhe der südl. Spitze des Silbersees / Stadtgrenze zu Neuss aus.

An der Übung beteiligt waren insgesamt 21 Helfer, die Dormagener Reservistenkameradschaft der Bundeswehr (12 Kräfte) mit Unterstützung des Ordnungsamtes der Stadt Dormagen (2 Kräfte) zur Verkehrsregelung. Das Deichamt war mit dem stv. Deichgräf, Franz Bauers und mehreren Heimräten ebenfalls in die Arbeiten eingebunden. Ferner unterstützten auch 2 Erbentagsmitglieder.

Punkt um 07:30 Uhr begann die Übung. Zunächst wurde die Schutzwand des Deichtores 29 über den Radweg und anschließend nacheinander über die beiden Fahrbahnen der B 9 errichtet. Damit wurde die Tauglichkeit des vorhandenen Schutzmaterials für den Ernstfall eines Hochwasserereignisses geprüft. Der Verkehr konnte ab 08.30 Uhr wieder uneingeschränkt in beiden Richtungen fließen konnte. Hierdurch war auch zugleich Übungsende um 08:30 Uhr.

Nach Rückverlagerung der Gerätschaften zur Deichzentrale und dem Abschluss der Übung wurden alle Helfer zum Dank zu einem kräftigen Frühstück in die Deichzentrale an der Uferstraße in Stürzelberg eingeladen. Bei der Übungsnachbesprechung kamen einige kleine administrative und einsatztaktische Mängel auf, die es nun heißt Abzustellen bzw. Anzupassen.

Zuletzt war dieser Abschnitt tatsächlich in 90er Jahren (1995/1996) beübt worden. Lang wurde eine Übung dort wegen der voreinigen Jahren angekündigten Sanierung der B 9 aufgeschoben, nun aber passend zur angekündigten Absage der Sanierung geprobt.

Als Verantwortlicher der Übung konnte ich (Erik Heinen) hochmotivierte Helfer der Reservistenkameradschaft erkennen, unterstützt durch das Deichamt, abgesichert durch das Ordnungsamt.

Leider verhielten sich etliche Verkehrsteilnehmer nicht wie man es sich wünschen würde. Aufgefallen ist, dass viele Autofahrer, vor allem mit großen LKW, viel zu schnell an den in der Engstelle arbeitenden Helfern vorbeifuhren. Angepasste Geschwindigkeit wäre hier „Schritt fahren“ und nicht deutlich mehr als 30 km/h gewesen.

Die Erkenntnisse aus dieser Übung wird der Deichverband für Konsequenzen auswerten.

Grundsätzlich kann man mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden sein, was letztlich auch der stellv. Deichgräf den Helfern bestätigte.

Erik Heinen, Erbentagsmitglied

 

Freilegen der Bodenhülsen für die nächste Stütze. Fotos: Rainer Hellberg

Freilegen der Bodenhülsen für die nächste Stütze. Fotos: Rainer Hellberg

Aufbau der nächsten Stütze. Fotos: Rainer Hellberg

Aufbau der nächsten Stütze. Fotos: Rainer Hellberg

Mobiler Hochwasserschutz im 1. Feld fertiggestellt. Fotos: Rainer Hellberg

Mobiler Hochwasserschutz im 1. Feld fertiggestellt. Fotos: Rainer Hellberg

Einsetzen der Dammbalken im 2.Feld

Einsetzen der Dammbalken im 2. Feld. Fotos: Rainer Hellberg

2. Feld fertiggestellt (nimmt die halbe Fahrbahnbreite der B 9 ein!) …Ende der Übung

2. Feld fertiggestellt (nimmt die halbe Fahrbahnbreite der B 9 ein!) …Ende der Übung

Deichverband schult Deichläufer

Die bisherige Schulung von Deichläufern, also der Beobachter des Deiches insbesondere bei Hochwasser, fand in auswärtigen
Seminaren statt. Um einen größeren Teilnehmerkreis zu erfassen, entschloss sich der Deichverband 2022 zu einem
zweitägigen Seminar vor Ort mit 18 Teilnehmern. Darunter waren auch ständiger Helfer bei Einsätzen von den Reservisten
und der Feuerwehr. Zwei erfahrene Referenten des Teams „Deich-Verteidigung“ führten die Schulung in der Feuerwache
des Löschzuges Mitte durch. Die Organisation lag in den Händen von Erbentagsmitglied Erik Heinen.

Der Deichverband Dormagen-Zons ist für ca. 10 km Deich zwischen Bayer Tor 1 im Süden und dem Hafen uct im Norden
zuständig, wo der Deichverband Neuss-Uedesheim angrenzt.
Ein Deichläufer überwacht einen der 6 festgelegten Teilbereiche der Hochwasserschutzanlage (Deich). Zu seinen Aufgaben
gehört im Hochwasserfall, in regelmäßigen Abständen den Deich zu begehen und möglichst frühzeitig Schäden am Deich
der Deichzentrale zu melden. Die Intervalle dieser Begehung verkürzen sich mit steigendem Rheinwasserpegel.

Die Schulung konzentrierte sich auf Schäden am Deich, die einer besonderen Aufmerksamkeit bei steigendem Hochwasser
und deren Behandlung bedürfen. So gehörte zu den Prüfungsaufgaben, auf eine Meldung zu reagieren, wenn die
Hochwasserprognose einen Pegel voraussagt, der über dem Bemessungshochwasser des vorhandenen Deiches liegt. Auch
wenn in einem solchen Fall das Problem zentral gelöst werden muss, sind z. B. bei einer Erhöhung mit Sandsäcken (Fachbegriff
Aufkadung) die Deichläufer die ersten, die vor Ort einsetzbar sind. Am 2. Tag des Seminars fand noch eine Praxisübung am
Deich statt, die witterungsbedingt vorzeitig beendet werden musste.

Am Ende des Seminars erhielten 18 geprüfter Deichläufer ihre Urkunden.

Moderner Hochwasserschutz soll verhältnismäßig sein

STÜRZELBERG. Die Hochwasserkatastrophe im vergangenen Jahr hat gezeigt, welche
verheerende Schäden Wasser anrichten kann. Mit welchen Ideen und Planungen der Dormagener Deichverband solche Extremereignisse in den am Rhein anliegenden Stadtteilen verhindern möchte, war jetzt Thema bei einem informativen Austausch zwischen dem geschäftsführenden Vorstand des CDU-Stadtverbandes unter Leitung der Vorsitzenden Anissa Saysay mit dem Deichgräfen Johannes Fischer und dem Vertreter des Erbentages, Peter-Olaf Hoffmann.

„Menschliches Gut und menschliches Leben vor einem Rhein-Hochwasser effektiv zu schützen ist eine große Herausforderung“, so Saysay im Anschluss an das Gespräch.
„Neue technische Lösungen und sich stetig verändernde gesetzliche Anforderungen führen zu einer ständigen Prüfung, welche Maßnahmen zeitgemäß sind. Ein regelmäßiger Austausch mit dem Deichverband ist uns ein wichtiges Anliegen, um die anstehenden Planungen für den Hochwasserschutz in Dormagen im Sinne der betroffenen Bürger begleiten zu können.“ Fischer freute sich sehr über den Besuch der CDU-Vorstandsmitglieder. Neben dem Austausch über die neuen rechtlichen Anforderungen für Deichbauten, wurden auch die mobilen Hochwasserschutzanlagen in den Lagergebäuden erläutert. „Die Wetterextreme werden stärker und häufiger, das müssen wir auch in unseren Planungen zum Hochwasserschutz in Dormagen berücksichtigen“, erläuterte Fischer. „Die gesetzlichen Vorgaben und Grundlagen zur Berechnung zum Schutz vor einem hundertjährigen Hochwasser wurden bereits angepasst. Für uns bedeutet das konkret, dass wir bei Sanierungen von Deichanlagen mit neuen Kriterien, die auf höheren Hochwasserpegeln beruhen, rechnen müssen.“ Einig waren sich Fischer und Saysay, dass neue Maßnahmen immer verhältnismäßig sein müssen. „Wir dürfen und können die Mitglieder des  Deichverbandes nicht über Gebühr belasten“, betonte Fischer. „Nicht bei den Kosten und auch nicht mit Beeinträchtigungen durch anstehende Sanierungs- und Baumaßnahmen.“.

Quelle: Rheinischer Anzeiger vom 13.08.2022 Seite 8

Deichverband stellt sich auf Wetterextreme ein

Der geschäftsführende Vorstand des CDU-Stadtverbands Dormagen hat sich mit Vertretern des örtlichen Deichverbandes über effektiven und verhältnismäßigen Hochwasserschutz nach den neuesten technischen Vorgaben ausgetauscht.

Die Hochwasserkatastrophe im vergangenen Jahr habe gezeigt, welche verheerenden Schäden Wasser anrichten könne, erinnert die CDU. Mit welchen Ideen und Planungen der Dormagener Deichverband solche Extremereignisse in den am Rhein liegenden Stadtteilen verhindern möchte, besprachen die Christdemokraten unter Leitung der Vorsitzenden Anissa Saysay mit Deichgräf Joachim Fischer und dem Vertreter des Erbentages, Peter Olaf Hoffmann. Diskutiert wurde zum Beispiel über die neuen rechtlichen Anforderungen für Deichbauten und die mobilen Hochwasserschutzanlagen in den Lagergebäuden erläutert. „Die Wetterextreme werden stärker und häufiger, das müssen wir in unseren Planungen zum Hochwasserschutz in Dormagen berücksichtigen“, sagte Joachim Fischer. „Die gesetzlichen Vorgaben und Grundlagen zur Berechnung zum Schutz vor einem 100-Jahres-Hochwasser wurden bereits angepasst. Für uns bedeutet das konkret, dass wir bei Sanierungen von Deichanlagen mit neuen Kriterien, die auf höheren Hochwasserpegeln beruhen, rechnen müssen.“

Einig waren sich Fischer und Saysay, dass neue Maßnahmen immer verhältnismäßig sein müssen. „Wir dürfen und können die Mitglieder des Deichverbandes nicht über Gebühr belasten“, betonte Fischer. „Nicht bei den Kosten und auch nicht mit Beeinträchtigungen durch anstehende Sanierungs- und Baumaßnahmen.“ Anissa Saysay ergänzte, dass die Gespräche mit den Bürgern wichtiger Bestandteil aller Planungen sein müssen: „Anstehende Maßnahmen gut erläutern, Ideen und Einwendungen ernst nehmen, das sind wichtige Puzzlestücke, um auch für die nächsten Generationen einen effektiven Hochwasserschutz aufzubauen.“

Quelle: https://rp-online.de/nrw/staedte/dormagen/dormagen-deichverband-stellt-sich-auf-wetterextreme-ein_aid-74193947