
Der Rhein tritt über seine Ufer. Auch große Schiffe fahren zwar noch, doch an vielen Stellen (hier in der Krimps Gass in Rheinfeld) laufen schon die Wiesen voll. (Stand Samstag, 06.01.2018 ca. 15:15 Uhr)


Etwa auf dem Höhepunkt der Flutwelle sieht der Bereich um Krimips Gass „völlig verwässert“ aus (Bild unten).
(Stand Montag, 08.01.2018 ca. 15:00 Uhr)

Pressemitteilung des Deichgräf von Sonntag, 07.01.2018
Deichgräf Joachim Fischer teilte nach der gestrigen Besprechung in der Deichzentrale mit, dass die Entwicklung am Kölner Pegel (KP) auch unter Berücksichtigung der Zuflüsse Oberstrom erwarten lässt, dass eine Hochwassermarke von 9,50 mKP wahrscheinlich nicht erreicht wird, so dass die Schließung von Deichtoren nicht erforderlich sein wird. Sollte diese Situation trotzdem eintreten, ist der Deichverband gerüstet, nachdem im Sommer die Schließung eines Deichtores Gegenstand der jährlichen Hochwasserschutzübung war.
Vorausschauend wird am Sonntag auf dem uct-Gelände eine niedrige mobile Hochwasserschutzwand aufgebaut. Für diese Ar-beiten hat sich der Löschzug Stürzelberg zur Verfügung gestellt. Am Montag findet die Befüllung von mehreren Tausend Sand-säcken statt, eine Aktion, die mit der Reservistenkameradschaft der Bundeswehr und dem Raphaelshaus durchgeführt wird.
Die nächste Lagebesprechung in der Deichzentrale dient der Abstimmung weiterer Aktionen. Teilnehmen werden neben den Leitern der fünf Bereiche entlang des Deiches, deren Vertreter, die Feuerwehr, das THW und andere helfende Hände sein. Außerdem hält der Deichverband über ein Alarmhandy Kontakt mit der Bezirksregierung.
Erschwerend zur Aufrechterhaltung der Kommunikation ist, dass sowohl das Internet, als auch das Telefon ohne Anschluss sind. Die Telekom hat den Fehler im Außenbereich festgestellt, was bedeutet, dass der Fehler wegen der dazu nötigen Tiefbauarbei-ten nicht sofort behoben werden konnte. Die Deichzentrale ist über eine Rufumleitung auf ein Handy zu erreichen.
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Foto: Wilfried Schellen
In der 4. Kalenderwoche riss ein Arbeitsschiff die Sträucher / Bäume, die entlang des Stürzelberger Treidelpfades wuchsen, mit einem Bagger heraus, vermutlich deshalb, weil sich dort Treibgut hätte verfangen können.

Foto: Wilfried Schellen

Foto: Wilfried Schellen

Foto: Axel Hessel

Foto: Axel Hessel

