Fragen & Antworten

Müssen Heizölbehälter etc. überprüft werden?

In Überschwemmungsgebieten müssen oberirdische, aber auch unterirdische Lagerbehälter für wassergefährdende Flüssigkeiten (z.B. Heizöltanks) auftriebssicher aufgestellt werden.

Entlüftungsleitungen müssen soweit hoch geführt werden, dass kein Wasser eindringen kann und die Leitung nicht beschädigt werden kann.

Ist der Behälter nicht gegen Auftrieb gesichert, kann er bei einer Überschwemmung "hochgehoben" werden. Dabei können die Leitungen abknicken oder abreißen und dadurch undicht werden.

Selbst unterirdisch gelagerte Behälter können "hochgehoben" werden, wenn das sie überdeckende Erdreich als Gegengewicht nicht ausreicht.

Eigentümern von oberirdischen Lagerbehältern wird dringend empfohlen, falls die Behälter nicht gegen Auftrieb geschützt waren und nach Ablaufen des Hochwassers noch Intakt erscheinen, diese von einem Sachverständigen überprüfen zu lassen.

Eigentümer von unterirdischen Lagerbehältern wird geraten, diese ebenfalls von einem Sachverständigen überprüfen zu lassen. Das gilt auch, wenn diese gesetzlich prüfpflichtigen Behälter erst vor kurzem überprüft worden sind, falls Hebungen des Geländes über dem Behälter sichtbar sind, oder im Domschacht des Behälters Risse oder andere Hinweise auf eine Hebung zu erkennen sind, oder aus einem anderen Grund Zweifel daran bestehen, dass die Behälter und zugehörigen Rohrleitungen intakt sind.

Bei der Suche nach einem Sachverständigen sowie Firmen, die Behälter gegen Auftrieb schützen und Belüftungsleitungen verlängern können, hilft die Dormagener Feuerwehr oder die zuständige Stelle der Stadtverwaltung
Tel: (02133) 257 - 0.