Laufende Projekte

An dieser Stelle werden Sie laufend über Termine, Entwicklungen und Meilensteine des Sanierungs-Projektes "Große Lösung" informiert. Dies geschieht unabhängig von Informationsveranstaltungen und Bürgerbeteiligungen in diesem Projekt.

Damit das alles übersichtlich bleibt, wird die aktuellste Information immer an erster Stelle stehen. Um Ihnen eine gute Übersicht über diese Texte zu ermöglichen, werden lange Texte durch einen Hinweis : "Weiterlesen xy" zunächst beendet. Bei Interesse klicken Sie einfach auf diesen Hinweis und der gesamte Text steht Ihnen zur Verfügung.

Baugrunduntersuchungen

Stand vom 01.11.2013

Nach Ablauf der Einreichungsfrist wurden die Angebote zur ausgeschriebenen Bohr-Kampagne ausgewertet. In Abstimmung mit den Fachleuten der Düsseldorfer Firma ICG, die selber Kleinbohrungen im Auftrag des Deichverbandes durchführt, hat der Deichgräf der Firma BauGrund Süd aus 52146 Würselen den Zuschlag erteilt. Die Bohrungen, (Kampfmittelerkundungen, Klein- und Großbohrungen) beginnen in der 45 KW 2013 und enden in der 9. KW 2014.

Bei Bodenuntersuchungen im Überschwemmungsgebiet des Rheins werden bei Hochwasserereignissen die Arbeiten sofort unterbrochen und etwaige Bohrlöcher verfüllt.

Alle zuständigen Behörden - Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 54, Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg und die Untere Landschaftsbehörde - wurden vom Deichgräf über alle geplanten Maßnahmen informiert und haben ihre Zustimmung erteilt. Selbstverständlich werden deren Auflagen - insbesondere Fauna und Flora betreffend - genau eingehalten.

Bevor die Bohrungen durchgeführt werden, müssen in einem vorlaufenden Schritt die Kampfmitteluntersuchungen durchgeführt werden. Das geschieht in der 45. und 47. KW.  Hier die vollständige Information, die den gesamten Ablauf beschreibt:

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Geotechnische Untersuchungen

Stand vom 23.09.2013

Mit der Vorplanung, die Phasen nach der Grundlagenermittlung, haben wir im Norden (B 9 Grenze Uedesheim) angefangen und gehen nun weiter nach Süden vor. Dabei wurde 1/3 des Deiches planerisch festgestellt, das so genannte Querprofil, die äußere Hülle des Deiches.

Die nun beginnenden Bohrungen (Kleinbohrungen, Rammbohrungen und Großbohrungen) liefern uns erstmals ein vollständiges Bild der inneren Struktur der Deiche und der Böden in unmittelbarer Deichnähe (Deichschuzzonen I und II).

Das beantwortet generell die Frage, ob und wo wir den alten Deichkörper übernehmen oder abtragen müssen. Und es liefert uns weiteres Grundlagenmaterial für die Planung. Die Bohrpunkte (Kleinbohr- und Rammbohr-Untersuchungen, so wie Großbohrungen) sind exakt in großen Fluplänen eingetragen. Die Bohrungen finden auf dem Deichkörper und jeweils wasser- und landseitig bis max. 60 m vom Deichfuß entfernt, statt.

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Grundlagenermittlung abgeschlossen

Stand vom 19.09.2013

Die vorgesehenen Arbeiten in der Leistungsphase I sind durchgeführt und abgerechnet. Am 26.8.2013 konnten diese Arbeiten aus dem Masterplan als abgeschlossen bezeichnet werden:

  1. Grundlagenermittlung
  2. Leitungsrecherche
  3. Kampfmittelabfrage
  4. Historische Recherche
  5. Betretungserlaubnisse
  6. Vermessung
  7. Sondierprogramm Geotechnik
  8. Teile der Landschaftsplanung (UVS)

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Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Der Deichverband hat am 25.01.2013 den Vertrag mit der Bietergemeinschaft Hahn-Bender/Patt unterzeichnet. Am Folgetag, dem 26.01.2013, wurde in der TED (Datenbank der Europäischen Union für öffentliche Ausschreibungen) die Bekanntmachung des vergebenen Auftrags pflichtgemäß und zeitgerecht eingetragen.

Damit ist offiziell der Vorgang der europaweiten Ausschreibung der Ing.-Planung zur Sanierung der Deichanlagen des Deichverbandes Dormagen/Zons abgeschlossen.

Vergabe des Planungsauftrags erfolgt

Die Vergabe des Planungsauftrags zur Sanierung der Hochwasserschutzanlage im Deichverband Dormagen/Zons ist erfolgt. Die Vergabekommission, unter Leitung des Deichgräfen Eduard Breimann und mit anwaltlicher Beratung durch Rechtsanwalt Dr. Georg Trapp (Kanzlei Trapp-Brüggemann-Kremer in Essen) legte am 20.12.2012 dem Erbentag den einstimmig gefassten Beschlussvorschlag vor, der Bietergemeinschaft Hahn-Bender/Patt aus Wesel den Zuschlag zu erteilen.

Der Erbentag folgte diesem, ausführlich begründeten und diskutierten, Beschlussvorschlag einstimmig. Unmittelbar daanch erfolgte die Benachrichtigung der ausgeschiedenen zwei Mitbewerber unter Angabe der Gründe für ihre Nichtberücksichtigung.

Danach wurde die Bietergemeinschaft Hahn-Bender/Patt zum ersten - rein informellen - Vertragsvorgespräch eingeladen.

Der danach ausgearbeitete Vertrag, ebenfalls geprüft und verabschiedet von einer Vertragskommission, wurde dem Erbentag am 24.01.2013 vorgestellt. Auch der Vertrag mit der ARGE Hahn-Bender/Patt wurde vom Erbentag einstimmig in der vorgestellten Form gebilligt.

Am 25.01.2013 setzten der Deichgräf E. Breimann und die Vertreter der ARGE, H. Hahn und Dr. M. Patt ihre Unterschriften unter den Vertrag.

"Nach diesem Meilenstein kann nun sofort mit den Arbeiten der Leistungsphase 1 - Grundlagenermittlung - begonnen werden", so der Deichgräf, der gemeinsam mit der ARGE einen Masterplan erstellt.

Drei Bieter in der engeren Auswahl

An Hand eines Kriterienkataloges, der 27 Bewertungskrierien mit unterschiedlichen Wichtungen aufweist, hat die Vergabekommission des Deichverbandes die neun eingegangenen Bieter-Anmeldungen untersucht und eingestuft.

Die drei Bieter mit der höchsten Punktezahl wurden darüber informiert, dass sie in die engere Auswahl, das so genannte Zuschlagsverfahren, gelangt sind. Sie wurden aufgefordert, bis zum 30.11.2012 um 12:00 Uhr ein Honorarangebot vorzulegen. Für dieses Angebot wurde den drei Bietern ein 26-seitiges Leistungsverzeichnis übergeben.

Am 13.12.2012 werden diese Bieter dem Erbentag nacheinander in einer 45-minütigen Präsentation unter anderem ihr potentielles Projektteam, ihr Projektverständnis und die Honorardaten vorstellen. Daran schließt sich jeweils eine 15-minütige Fragerunde mit den Mitgliedern aus Vorstand und Erbentag an.

Die Vergabekommission wird am darauf folgenden Montag, dem 17.12. 2012, eine intensive Gesamtbewertung vornehmen und einen Vorschlag für den Erbentag ausarbeiten.

Die endgültige Entscheidung wird dann in einer Sondersitzung des Erbentages, am 20.12.2012 gefällt, bei der die Mitglieder aus Vorstand und Erbentag das Votum der Vergabekommission diskutieren und danach abstimmen, wer das große Projekt als Generalplaner übernehmen soll.

Daran schließen sich Vertragsverhandlungen an, bei denen - mit Unterstützung von erfahrenen Juristen - die Vergabekommission mit dem ausgewählten Ing.-Büro alle Vertrags-Einzelheiten festlegt. Dieser Vertrag, so sieht es die momentane Planung vor, soll am Donnerstag, dem 31.01.2013, unterschrieben werden.

Vergabekommission gebildet

Nach dem Abschluss der EU-weiten Ausschreibung der Ingenieurleistungen für das Deichsanierungsprojekt, erfolgt nun die Auswahl des dafür geeigneten Ing.-Büros. Bedingt durch Ferien in NRW werden die Arbeiten bis zur endgültigen Festlegung auf das zu beauftragende Ing.-Büro erst im Dezember abzuschließen sein.

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EU-Bietereinladung abgeschlossen

Der Deichverband hat, wie vereinbart und verkündet, am 27.09.2012 um 12:00 Uhr die EU-weite Bietereinladung für planende und baubegleitende Ing.-Büros zum Sanierungsprojekt für die Dormagener Deiche abgeschlossen.

Zu diesem Zeitpunkt lagen 9 Angebote vor. Sie wurden registriert und werden in den nächsten Tagen ausgewertet. Wir werden aus diesen 9 Angeboten 3  heraus filtern, die nach den bekannten und verkündeten Kriterien unseren Anforderungen am ehesten entsprechen.

Wir werden unmittelbar danach die ausgeschlossenen Bieter mit Begründung über die Entscheidung informieren und die 3 ausgewählten Bieter zur nähere Untersuchung und ausführlichen Diskussion einladen.

Der Umfang der angeforderten Materialien macht eine schnelle Entscheidung unmöglich. Eine tiefgründige, sachlich und fachlich seriöse Betrachtung und Auswertung ist im Interesse aller, die sich beworben und dabei Zeit und Kraft investiert haben.

Zur Absicherung der Vorgehensweise bei der Bewertung wird eine erfahrene Anwalts-Kanzlei hinzugezogen. Dazu werden  Vorstandsmitglieder den Deichgräf bei der Sichtung und Bewertung unterstützen.

Zuwendungen des Landes zu den Planungskosten

Mit Schreiben vom 27. August teilte die Bezirksregierung dem Deichgräf Eduard Breimann mit, dass die von ihm beantragten Zuwendungen des Landes NRW zu den Planungskosten der Sanierung des gesamten Deiches bewilligt sind.

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Sondersitzung des Erbentages am 20.08.2012

Sitzungen des Erbentages sind normaler Weise nichtöffentlich. Am 20. 8. fand nun in der Einsatzzentrale des Deichverbandes die erste Sitzung des Erbentages mit Gästen statt. Deichgräf Eduard Breimann begrüßte zu Beginn der Veranstaltung Vorstands- und Erbentagsmitglieder und die Gäste, die seiner Einladung zur ersten teiloffenen Verbandssitzung gefolgt waren. Neben Landwirten, deren Flurstücke im Untersuchungsraum der Deiche liegen, waren als Vertreter der Bez.-Reg. Düsseldorf Mathias Börger und Jürgen Mobis, und von der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, Dipl.-Ing. Markus Reinders erschienen.

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Auftragsbekanntmachung der EU am 11.08.2012

Auftragsbekanntmachung des Deichverbandes Dormagen/Zons in der Europäischen Union (EU) mittels TED.

TED (Tenders Electronic Daily) ist die Onlineversion des „Supplements zum Amtsblatt der Europäischen Union“ für das europäische öffentliche Auftragswesen.

Informationen über jede Auftragsbekanntmachung werden in den 23 EU-Amtssprachen veröffentlicht. Alle Bekanntmachungen der Institutionen der Europäischen Union werden als Vollversion in diesen Sprachen veröffentlicht.


Original abrufbar über: http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:257420-2012:TEXT:DE:HTML&tabId=1


11/08/2012    S154    Mitgliedstaaten - Dienstleistungsauftrag - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren 

                                                               D-Dormagen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2012/S 154-257420

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Deichverband Dormagen/Zons
Uferstraße 19 b
Kontaktstelle(n): Deichverband Dormagen, Deichgräf
Zu Händen von: Eduard Breimann
41541 Dormagen
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 2133244901
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!?subject=TED">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Fax: +49 2133244903

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Informationen für Bieter aus der EU - Projektbeschreibung

Projektbeschreibung

„Anpassung der Hochwasserschutzanlagen des Deichverbandes Dormagen/Zons an die allgemein anerkannten Regeln der Technik“

(a. a. R. d. T.)

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Informationen für Bieter aus der EU - Erforderliche Nachweise

 

Tabelle zu III. 1.4 der Auftragsbekanntmachung
des Deichverbandes Dormagen-Zons
betreffend die Vergabe von Ingenieurleistungen für das Bauvorhaben
„Anpassung der Hochwasserschutzanlagen
an die allgemein anerkannten Regeln der Technik"

Beibringung der geforderten Nachweise - Ausschlusskriterien

Vom Bewerber zu beantworten / nachzuweisen:

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Scoping-Termin und Link zur Homepage der Bezirksregierung

Die Bezirksregierung Düsseldorf, hat auf ihrer Homepage, dort im Menü "Umweltschutz-->  "Hochwasserschutz", die Berichte über die Umweltverträglichkeitsprüfung und den Scoping-Termin am 25. Juni 2012 stehen. Dort sind auch die vom Deichverband eingereichten Scopingunterlagen und die Karte des Untersuchungsraums einsehbar. Dazu ist als PDF-Datei das Protokoll der Scoping-Sitzung vom 25. Juni aufrufbar.

Auch die künftigen Entwicklungen im Dormagener Projekt "Große Lösung" werden auf der Homepage der Bezirksregierung direkt, oder über den dort installierten Link auf die Seite des Deichverbandes Dormagen, abrufbar sein.

Die Seite der Bezirksregierung kann hier: Homepage der Bezirksregierung Düsseldorf aufgerufen werden.

Scoping-Termin steht fest

Das Projekt Sanierung der Deichanlagen befindet sich im "Vorplanungsstand". In diese Projektphase fällt auch der Scoping-Termin.  Um sicher zu stellen, dass bei der Planung und der Ausführung der Deichsanierung keine Verletzungen der Gesetze und Vorgaben zum Schutz der Umwelt geschehen,wird vom Deichverband in einem Scoping-Termin das  Projekt vorgestellt.

Untersuchungsraum VorlageErläuterung Scoping:

Im Scoping-Termin (§ 5 UVPG - Umweltverträglichkeitsprüfung) werden den zu beteiligenden Behörden und Naturschutzverbänden die geplanten Maßnahmen vorgestellt und erörtert. Diese haben dann die Möglichkeit, sich mittels Hinweisen und Forderungen einzubringen. Der Termin dient somit der gegenseitigen Information des Trägers des Vorhabens einerseits und der Behörden und Verbände andererseits. Der endgültige Umfang des Untersuchungsraumes und der beizubringenden Unterlagen wird dann von der Planfeststellungsbehörde festgelegt. Der Träger des Vorhabens führt daraufhin die noch notwendigen Untersuchungen durch und stellt die Unterlagen zusammen. Diese sind Bestandteil des Antrags zur Durchführung des eigentlichen Planfeststellungsverfahrens.

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Protokoll der Öffentlichkeitsveranstaltung

Startbild Vortrag


Protokoll der Öffentlichkeitsveranstaltung des Deichverbandes Dormagen/Zons vom 05.06.2012 ab 17:00 Uhr im Seminarraum des Hotels „Höttche“

Erläuterung.

In etlichen Fällen stellten sich die Fragenden nicht vor oder nannten ihren Namen so unverständlich (selbst nach erneuter Nachfrage), dass im Protokoll nur „Unbekannt“ stehen kann.

Sollte eine Frage hier nicht aufgeführt sein, so geschah das nicht mit Absicht und ist u. a. der Tatsache geschuldet, dass manche Zuhörer gleich mehrere Fragen ohne klare Trennung stellten.

Alle Fragen wurden nach den jeweiligen Vorträgen gestellt und sind deshalb hier analog gegliedert wiedergegeben. Es wurden von den Moderatorinnen keine Fragen gesammelt; alle Fragen wurden direkt beantwortet.

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Öffentlichkeitsveranstaltung fand allgemeine Zustimmung

 

WZ Foto Zuhörer 06-06-12

Foto: WZ-Online am 07.06.2012

Die in der Presse mehrfach angekündigte Öffentlichkeitsveranstaltung des Deichverbandes Dormagen/Zons zur Sanierung der Deichanlage fand am 5. Juni um 17 Uhr im Hotel "Höttche" an der Krefelder Straße in Dormagen statt.

Mehr als 120 Besucher begrüßte Deichgräf Eduard Breimann im Seminarraum des Dormagener Hotels. Mit ihm auf dem Podium saßen Abteilungsdirektorin Dr. Ulrike Nienhaus und Regierungsbaudirektor Matthias Börger (beide von der Bezirksregierung Düsseldorf) sowie der stellvertretende Deichgräf Gottfried Koch.

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Deichverband informiert über Sanierungsprojekt

Wie bereits in der Presse angekündigt, stellt der Deichverband Dormagen/Zons in einer Podiumsdiskussion das Projekt zur Sanierung der Dormagener Deichanlage vor. Am Dienstag, dem 5. Juni ab 17:00 Uhr wird der Deichgräf in Bildvorträgen das Ergebnis der Untersuchungen der von 1997-2001 sanierten Anlage vorstellen und dazu die Folgerungen aus den Erkenntnissen erläutern. Darüber wurde ja bereits mehrfach nach Pressekonferenzen des Verbandes berichtet.

„Wir müssen sanieren. Und zwar gründlich. Wir befinden uns in der Vorplanungsphase, das heißt, fast alles ist noch offen und nichts ist endgültig beschlossen“, sagt Deichgräf Eduard Breimann. „Mir ist es wichtig, dass von Beginn an die Betroffenen – die ja auch mit ihren Beiträgen das Vorhaben zum Teil finanzieren müssen – die Gründe für dieses große Projekt kennen, aber auch die Kosten und die Auswirkungen auf die Mitgliedsbeiträge verstehen. Das Deichamt und der Erbentag fühlen sich verpflichtet, ihre Beschlüsse und deren Auswirkungen in diesem Sanierungsprojekt offen zu diskutieren. Schließlich geht es hier um viele Millionen, die in den kommenden Jahren verbaut werden sollen.“

Der Deichverband hat für diese Veranstaltung den Seminarraum des Hotels „Höttche“ auf der Krefelder Straße in Dormagen-Mitte gemietet. „Dort besteht kein Verzehrzwang!“, betont Breimann. „Wir, der Verband, stellen Erfrischungsgetränke für alle Teilnehmer zur Verfügung.“

Auf dem Podium werden, neben dem Deichgräf Eduard Breimann und seinem Stellvertreter, Gottfried Koch, mehrere Vertreter der Bezirksregierung Düsseldorf sitzen. Sie stehen, ebenso wie der Vorstand des Deichverbandes, für Fragen zu den Vortragsinhalten zur Verfügung.

Fragen und Antworten zum Projekt Anpassung der Deichanlagen

Die Anpassung der Deichanlagen in unserem Verbandsgebiet an die "allgemein anerkannten Regeln der Technik" wirft viele Fragen auf, die der Deichgräf Ihnen schritthaltend mit der Entwicklung des Projektes beantwortet. Heute, mit Stand vom 07.03.2012, sollten Sie sich diese Fragen und Amtworten durchlesen, um mehr über die Abläufe zu erfahren.

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Antrag auf Gewährung einer Zuwendung gestellt

Am 06.03.2012 hat der Deichgräf bei der Bez.-Reg. Düsseldorf den Antrag auf "Gewährung einer Zuwendung" gestellt. So lautet der formale Titel im umfangreichen Antragsformular. Darin begründet der Deichgräf seinen "Zuschussantrag" für Landesmittel zur beabsichtigten Planung der Anpassung der Hochwasserschutzanlagen in Dormagen a. a. R. d. T. Damit die Arbeiten zügig beginnen können, muss dieser Antrag zeitig gestellt werden. Wann eine Zusage erfolgt, ist nicht bekannt. Bis zum positiven Bescheid muss der Verband mit seinen Haushaltsmitteln in Vorleistung gehen.

Scoping-Termin beantragt

Am 24.02.2012 hat der Deichgräf bei der Bez.-Reg. Düsseldorf einen Scoping-Termin für die Anpassung der Deichanlagen an die allgemein anerkannten Regeln der Technik (a. a. R. d. T.) gestellt. Der Verband rechnet mit einem Termin noch im Mai dieses Jahres. Bis dahin wird der Deichgräf, gemeinsam mit einem Planungsbüro und einem Landschaftsplaner, die erforderlichen Unterlagen für diesen Scoping-Termin erstellen.

Erläuterung Scoping-Termin:

Im Scoping-Termin (§ 5 UVPG) werden den zu beteiligenden Behörden und Naturschutzverbänden die geplanten Maßnahmen vorgestellt und erörtert. Diese haben dann die Möglichkeit, sich mittels Hinweisen und Forderungen einzubringen. Der Termin dient somit der gegenseitigen Information des Trägers des Vorhabens (Deichverband) einerseits und der Behörden und Verbände andererseits. Der endgültige Umfang des Untersuchungsraumes und der beizubringenden Unterlagen wird dann von der Planfeststellungsbehörde festgelegt. Der Träger des Vorhabens führt daraufhin die noch notwendigen Untersuchungen durch und stellt die Unterlagen zusammen. Diese sind Bestandteil des Antrags zur Durchführung des eigentlichen Planfeststellungsverfahrens.